Endlich dürfen wir wieder

Nach den Corona-Einschränkungen war Reisen im Wohnmobil wieder erlaubt. Vorerst nur im eigenen Land, so dass wir uns für die Ostsee entschieden. Usedom sollte es sein.
So fuhren wir eines schönen Tages im Juni los in Richtung Norden. Unser Ziel war der Campingplatz Am Sandfeld in Koserow. Die Strecke bis dorthin beläuft sich auf ca. 1050 km.
Für die Zwischenübernachtung bemühten wir eine App und so führte uns der Weg zum Familienhotel Brandtsheide in 14827 Wiesenburg/Mark.
Der Hotelbetrieb war noch eingestellt; die Gastronomie in diesem Teil Deutschland durfte wieder.
Wir durften mit unserem Gespann neben einem Weg stehen und bekamen Strom. Den Preis kann ich nicht mehr sagen. Wir haben Abends im Restaurant hervorragende Spargelgerichte gegessen.

Nach der Übernachtung ging es weiter bis ganz oben in den Norden von Deutschland. Wir erreichten  unser Ziel und bekamen eine schöne Parzelle am Campingplatz. Der Untergrund war sandig.
Unseren Anhänger rückwärts auf unsere Parzelle eingeparkt, abgekoppelt, das WoMo auf seinen Platz gestellt und den Anhänger einmal um 180° gedreht, damit die große BMW R 1150 GS ausgeladen werden kann. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir neben den Fahrrädern nur das eine Mopped dabei. Wir beide bemühten uns und waren nach dem Drehen des Hängers fix und fertig. Der sandige Untergrund hatte das Stützrad blockiert, also vorne etwas anheben (bei beladenem Hänger schwer, Ausladen ging noch nicht) und weiterdrehen. Die Räder gruben sich auch ein bisschen ein, aber wir schafften es. 😏
Hier kam uns der Gedanke, dass ein Moover eine feine Sache wäre - die Idee wurde nach diesem Urlaub umgesetzt.

Koserow auf Usedom. Hier hat die Insel ihre schmalste Stelle. Die Ostsee war noch sehr frisch, das hielt Anja aber nicht davon ab, ins kalte Naß zu springen.. Ich hielt mich hier lieber im windgeschützten Strandkorb auf, den wir dort bei unseren Strandaufenthalten mieteten.
Mit den Fahrrädern, Hundekorb und Anhänger fuhren wir in Strandnähe nach Heringsdorf. Durch den Kiefernwald bergauf und -ab.  Zurück ging es auf den gut ausgebauten Radwegen entlang den Straßen mit weniger bergauf und -ab.
Es waren etliche Kilometer, die wir auf Usedom mit den Fahrrädern unterwegs waren. Dennoch sah Anja nicht alles, was sie gerne gesehen hätte. 
Die weitere Umgebung habe ich alleine mit dem Motorrad erkundet.
Hier reifte auf die Idee, dass Anja auch ein motorisiertes Zweirad benötigt. So kauften wir nach dem Urlaub den Roller und die kleine GS.

Es war eine schöne Zeit auf Usedom. Das einzig negative für uns war, dass es das Wetter nicht immer gut mit uns meinte. Es war einfach noch zu frisch hier oben im Norden von Mitte bis Ende Juni.

Nach unserem Urlaub machten wir uns auf den Rückweg. Da die A9 in Bayern gesperrt war, mussten wir eine Ausweichroute nehmen. Für die Zwischenübernachtung wählten wir den Knaus Campingpark Bad Kissingen.
Wir bekamen einen schönen Platz und setzten unsere Heimreise am nächsten Tag fort und kamen gut zu Hause an.

 

ein paar Impressionen:

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